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Sinkende Nachfrage auf dem Pkw-Markt

Rund eine Million Neuzulassungen gab es in Europa im Juli dieses Jahres. Dies sind jedoch stolze 18 Prozent weniger als noch im Vorjahresmonat, als der Pkw-Absatz noch stark von der Umweltprämie geprägt war.

Dies geht aus einer Untersuchung eines deutschen Beratungsunternehmens hervor. Nach Angaben des Unternehmens wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres innerhalb von Europa rund 8,1 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Insgesamt sind dies rund 1,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das kumulierte Zulassungsergebnis hat sich in diesem Jahr im Juli erstmalig ins Negative verkehrt. Von Januar bis Juni hat die Halbjahresbilanz noch fast zwei Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres gelegen. Insgesamt gab es in Europa im ersten Halbjahr noch knapp 7,1 Neuzulassungen auf dem Markt für Pkw.

Negative Bilanzen in allen EU-Ländern

Laut den Ergebnissen der Untersuchung lagen im Juli nahezu alle wichtigen europäischen Absatzmärkte für Pkw im Minus-Bereich. Am weitesten ist der Absatz in Deutschland zurück gegangen. Um rund 30,2 Prozent ist hier der Markt für Pkw eingebrochen. In Italien gingen die Verkaufszahlen mit -26 Prozent ebenfalls kräftig in den Minus-Bereich. In Spanien (-24 Prozent), Großbritannien (-13 Prozent) und Frankreich (-10 Prozent) erreichte der Absatz von Pkw im Juli ebenfalls rote Zahlen.

Insgesamt ist der Verkauf von Pkw in Westeuropa im Juli 2010 um ganze 18 Prozent zurück gegangen. In Deutschland ist diese Tendenz bereits seit Beginn des Jahres spürbar, in anderen westeuropäischen Ländern erst seit kurzem. Beispielsweise wird in Spanien durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer der Absatz von Pkw zusätzlich geschwächt.

Premiumbereich hält sich gut

In der Untersuchung des Beratungsunternehmens wurde der Autoabsatz unterschiedlicher Kfz-Marken analysiert. Es konnte festgestellt werden, dass gegenwärtig genau diejenigen Marken am schlechtesten abschneiden, welche im vergangenen Jahr durch staatliche Absatzhilfen wie die Abwrackprämie am meisten profitiert hatten. Am meisten erwischt hat es im Juli den italienischen Autokonzern Fiat. Im Juli lag der Absatz bei Fiat im Vergleich zum Juli 2009 um fast 35 Prozent im Minus. Ähnlich wie Fiat mussten im Juli dieses Jahres fast alle großen Automobilunternehmen Absatzeinbußen in zweistelliger Höhe hinnehmen. Weniger stark bis gar nicht vom Absatzrückgang betroffen sind hingegen einige Automarken im Premiumbereich. So kamen die drei deutschen Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes im Juli 2010 vergleichsweise gut weg.


Gebrauchtwagenmarkt stagniert

Experten auf den Automobilmarkt rechnen damit, dass auch die Verkaufszahlen im Bereich für Gebrauchtwagen in diesem Jahr stagnieren werden. Aufgrund niedriger Preise ist die Nachfrage zwar konstant, doch die noch recht unsichere Wirtschaftslage hemmt viele Verbraucher vom Autokauf. Anstatt in einen neuen oder gebrauchten Pkw zu investieren, nehmen viele Pkw-Besitzer lieber Reparaturen an ihrem alten Wagen vor. Denn funktioniert beispielsweise der Scheibenwischer nicht mehr richtig, oder muss lediglich eine Zündkerze ausgewechselt werden, dann können entsprechende Ersatzteile kostengünstig erworben werden. Im Internet bietet der Hersteller www.carmio.de derartige Verschleißteile zu günstigen Preisen an.

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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